Archiv | November, 2011

zwischenstop in los angeles. der stadt der engel.

30 Nov

venice beach in los angeles.

Fiji l Bula, bula.

Zwischenstop in los angeles. stadt der engel.

 

29l11l2011

Um 5uhr morgens fuhr unser shuttle am hostel in managua, der hauptstadt von nicaragua ab. Das hieß früh aufstehen, unseren restlichen kram, der nicht schon am vorabend seinen platz gefunden hatte, zusammen packen und auf in eine neue welt! Wir fühlten uns tatsächlich so. Die letzten tage war unser zauberwort, neuseeland, allzu häufig in unseren köpfen gewesen. Das gefühl, dass einem die zeit weg rennt und man nicht mehr all das sehen kann, was einem neugierig macht, ließ uns wie gelähmt erscheinen. Man musste plötzlich mit daten und zeiten jonglieren. Das war wie ein großer tritt in richtung realität. Gleichzeitig verließen uns nach 3monaten zentralamerika langsam die nerven. Unsere sprachkenntnisse reichten nicht aus um sich der umgebung verständlich zu machen. Natürlich konnten wir in restaurants und geschäften sagen was wir wollten, wege wurden erfragt und kleine gespräche waren kein problem. Trotzdem, wir verstanden die leute einfach nicht wirklich. Da konnten wir auf und ab springen wie wir wollten.

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leon, esteli und granada.

11 Nov

auf dem cerro negro.

Zentralamerika l Todos hablan espanol.

leon, esteli und granada. nicaragua.

 

09l11–11l11l2011

in den straßen von leon.

An unserem ersten morgen in leon erwachten wir sehr früh. Wenn man nicht muss, steht man auch gern mal weit vor 7uhr auf. Zuhause hatte ich schon zu kämpfen um 9uhr auf arbeit zu sein und das ist nun wirklich eine sehr humane anfangszeit. Hier saßen wir 7.30uhr am frühstückstisch und empfanden es als ganz normal. Überraschenderweise geht es einigen so. Hätte mir das jemand vorher gesagt, ich hätte ihn für so einen unfug ausgelacht. Diesen schönen langen morgen also verbrachten wir entspannt am pool mit schreiben, lesen und internet. Nach den letzten 2tagen rumgeschüttel und der ganz besonders ‚erholsamen‘ nacht mit meinen lieblingsfreunden: den kakerlaken in tegucigalpa (honduras), war das genau das richtige, zumal unser hostel einfach ein glücksgriff war. In einem gebäude aus der kolonialzeit mit einem pool im patio, überall hängematten zum dösen und bädern die nicht nur groß, sondern auch sauber waren. Großartig. Am mittag stießen auch mimsi und steffi, die wir auf utila kennengelernt hatten, wieder zu uns, welche aus reisezeitmangel, diesen morgen direkt zum vulcanoboarden gefahren waren. Wir wollten uns diesen spaß für den darauffolgenden tag aufheben. So liefen wir zu viert  durch die stadt, buchten unsere tour bei einem gemeinnützigen verein, namens quetzaltrekker, mit denen wir schon in guatemala auf ein wanderabenteuer gegangen waren und fanden schließlich etwas, wovon ich noch gar nicht wusste wie sehr ich es vermisse. Einen fast-dürümdöner-laden! Es sollte indisches shawarma sein, aber in wirklichkeit war es ein dürümdöner und er war lecker! Nach dieser äußerst glücklichen kulinarischen fügung waren wir guter dinge einen abend ins nachtleben von leon einzutauchen. Wir landeten in einer karaokebar, in der wir, ohrenbetäubend laut, nicaragischen muttis zu spanischen schlagern zuhörten und entschieden uns, nach einem bier, doch wieder für unseren kartenstammtisch. Leider erwartete uns im hostel die nachricht, dass die geplante tour am nächsten tag ausfallen würde.. Wir nahmen das gelassen hin.

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isla de los piratas. honduras.

6 Nov

utila. bild gesponsert von mimsi/steffi.

Zentralamerika l Todos hablan espanol.

isla de los piratas. honduras.

Honduras ist das zweitärmste land in zentralamerika. Das ärmste ist nicaragua. Der größte teil der bevölkerung lebt nicht in den städten, sondern auf dem land, zumeist ohne fließendem wasser, strom und jeglicher infrastruktureller anbindung und von weniger als 1,50€ pro tag. Das gesamte staatsgebiet, jegliche medien und das drogengeschäft sind unter 7familien aufgeteilt. Auf 100.000 einwohner kommen 87 mörder. 2009 brach durch die folgen eines hurrikanes, der den größten teil der karibischen strände wegspülte, der gesamte tourismus zusammen. Was geblieben ist, sind fastfoodketten wie burger king, wendys, pizzahut und viele weitere mehr, für ein ehemals vornehmlich amerikanisches publikum.

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