Archiv | Januar, 2012

gefangen in der zwischenwelt

13 Jan

ein kabel am cape paliser.

Neuseeland l fair enough, ey.

Gefangen in der zwischenwelt.

 

Der digitale Wecker unseres Handys, das seit sechs Wochen keinen Empfang mehr hatte, klingelte früh, sehr früh, verdammt nochmal zu früh, um keine schlechte Laune zu bekommen. 05:40 krabbelten wir entnervt aus unserer kuschligen Höhle und wurden erbarmungslos vom straffen Wind in Empfang genommen. Die ganze Nacht über hatte es gestürmt und die immer noch kraftvollen, kühlen Nachwehen des Unwetters hauchten mir schneller wieder Leben ein, als mir im Grunde lieb war. Die Windstärke bekräftigte uns nur in der Richtigkeit unserer Entscheidung, etwas eher als ursprünglich geplant auf die Südinsel überzusetzen, weil uns das Wetter in den letzten zwei Wochen auf dem nördlichen Eiland nicht besonders hold gewesen war. Wahrscheinlich trieb uns die Assoziation mit der trügerischen Floskel Süden dazu, diesen Schritt zu unternehmen, wussten wir doch, dass wir uns damit weiter vom Äquator entfernten und der Antarktis ein Stückchen näher kamen… dennoch hofften wir, dort auf ein angenehmeres Klima zu treffen. Auf geht’s!” aus den abenteuern des berndesi

Genau ein jahr später betraten wir die südinsel genauso verfrüht und aus ähnlichen gründen.

 

30l12l2011–05l01l2012

regen. regen. überall regen.

Saschas uhr zeigte den 30.12.2011. Wir waren nun genau 6monate unterwegs und gestrandet auf einer straße irgendwo im nirgendwo mitten auf der nordinsel neuseelands. Leider fühlten wir uns auch genauso. Morgen war silvester und wir hatten kein genaues ziel. Einfach richtung süden. So schnell wie möglich. Unsere unruhe trieb uns bis gute 200km vor wellington, wo wir endlich für einen campingplatz entschieden und die nacht unter pinien, aber leider ohne die richtige begeisterung, verbrachten. Weiterlesen

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