wir bekommen besuch. die fünfte.

30 Jan
das sydney opera house bei nacht.

das sydney opera house bei nacht.

Australien l down under.

wir bekommen besuch. die fünfte.

 

22–26l01l2013

erster stopp in launceston: die james boag brewery.

wieder zurück in launceston. erster stopp : die james boag brewery.

Zurück in launceston. Mehr oder weniger geschafft von unserer wandertour, schauten wir uns ein paar highlights der stadt an. Wir begannen, in neongelbe warnwesten gehüllt, mit einer führung durch die james boags brauerei. Unser guide machte den rundgang, bei dem man leider nicht fotografieren durfte, zu einem kurzweiligen erlebnis und beantwortete all unsere fragen rund ums thema bier. In den vergangenen jahren konnte die brauerei, ‚german brewing technology‘ sei dank, ihre produktionsmenge verzehnfachen und nun rekordgewinne einfahren. Die wurden offensichtlich eins zu eins in die bierverkostung umgelegt. Es gab reichlich verschiedene bierkostproben, leckeren käse und weiteres biergefachsimpel. Ein voller erfolg! Leicht angeheitert besuchten wir anschließend das relativ kleine national auto museum of tasmania ganz in der nähe. Neben ein paar vierrädrigen klassikern gab es hier auch eine motorradecke und vor allem einen riesigen shop voller klimbim für autofans. Nach ein paar fotos gingen wir in den launceston city park, der ein affengehege mit makaken (die heißen wirklich so 🙂 ) beherbergt. Schon niedlich die kleinen. Und da wir in den letzten tagen ja fast nicht gelaufen sind, gingen wir quer durch die stadt und gönnten uns zum abschluss des tages einen spaziergang durch den cataract gorge. Mir schmerzen jetzt noch die beine, wenn ich nur daran denke!

VIP. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

VIP. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

kurze pause nach der brauerei tour.

kurze pause nach der brauerei tour.

herumschlendern in launceston.

herumschlendern in launceston.

im auto museum.

im auto museum.

schönste kühlerfigur ever.

schönste kühlerfigur ever.

im cataract gorge.

im cataract gorge.

die meuder und der kna.

die meuder und der knan.

letzter blick auf launceston und tasmanien.

letzter blick auf launceston und tasmanien.

warten am flughafen.

warten am flughafen. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

Am folgenden nachmittag sollten wir den sprung auf’s festland wagen. Dank renis übervorsichtigkeit, was das rechtzeitige ankommen an flughäfen anbelangt, saßen wir (bestimmt nicht das letzte mal) gefühlte fünf stunden am idyllischen launceston airport herum. Der darauf folgende flug nach melbourne war dagegen ein witz. Dort angekommen, holten wir unseren mietwagen für die nächsten wochen ab. Mein pap hatte von zuhause aus etwas in der kategorie škoda octavia gebucht. Wir staunten nicht schlecht, als wir dann einen schon ganz schön nobel ausgestatteten vw passat in empfang nehmen durften. Wir glitten also nun dahin, bis geelong. Zu hubis besonderer freude gab es abends wieder einmal fish & chips in einem strandrestaurant.

ankunft in geelong und ein wiedersehen mit den bemalten pöllern. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

ankunft in geelong und ein wiedersehen mit den bemalten pöllern. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

reisegruppe walden raschke in torquay am strand.

reisegruppe walden raschke in torquay am strand.

Einmal mehr Great Ocean Road. Mit allem was dazu gehört. Ein strandbesuch in torquay durfte dabei genau so wenig fehlen, wie das koala such- und findespiel am kennett river und im otway national park. Meine muddi war von den kleinen weichen fellknäulen, wie zu erwarten, begeistert. Der besuch der 12 apostel im port campbell national park sollte aber schon unser umkehrpunkt sein. Wir wollten ja nach phillip island. Der weg dahin zog sich aber unerwartet in die länge, da wir, quer durch melbourne fahrend, natürlich feierabend-, wochenend- und ferien verkehr mitnahmen. Aber wir erreichten den campingplatz in cowes noch vor einbruch der dunkelheit. Der platz war gut gefüllt und anscheinend hatten wir glück, dass wir hier ohne reservierung noch aufgenommen wurden. Australia Day stand vor der tür (Anm.d.Red.: er erinnert an den 26. januar 1788, als die ersten englischen siedler in sydney eintrafen). Deswegen auch der viele verkehr.. Jetzt ergab das alles einen sinn. Wenn in australien feiertage auf ein wochenende fallen, ist der darauffolende montag auch ein freier tag. Diese verlängerten wochenenden eignen sich natürlich für ausflüge und kurzurlaube. So waren wir umringt von gut gelaunten australiern in urlaubshochstimmung. Hubi verschwand nach dem aufbauen der zelte immer wieder irgendwohin. Er hatte schon bekanntschaft mit einigen ‚locals‘ gemacht und so wurden wir beim grillen am abend auf mehrere biere und whisky-cola eingeladen. Wir erfuhren von einem oldtimermotorradrennen, welches am wochenende auf der nahegelegenen rennstrecke stattfinden sollte. Das island classic wurde selbstredend kurzerhand in unseren plan aufgenommen.

torquay.

torquay.

ein kookaburra.

auftakt in australiens tierwelt: ein kookaburra.

ein koalabär und das letzte blatt am eukalyptus.

ein koalabär und das letzte blatt am eukalyptusbaum.

hubis sichtung: ein paar der selten gewordenen black cockatoos.

hubis sichtung: ein paar der selten gewordenen black cockatoos.

die 12apostel ..

die 12apostel ..

.. und wir.

.. und wir.

stau, stau und nochmal stau 3h quer durch melbourne. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

stau, stau und nochmal stau 3h quer durch melbourne. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

auf dem phillip island circuit zum island classic.

auf dem phillip island circuit zum island classic.

Reni nutzte die gelegenheit und machte es sich im zelt gemütlich. Meine eltern und ich machten uns auf zu einer veranstaltung rund um benzin und brüllende motoren. Die strecke ist direkt am ozean gelegen und wenn die fahrer über die start- und zielgerade brettern sehen sie hinter einer kleinen kuppe nichts als wasser. Es wurde in verschiedenen hubraumklassen und jahrgängen gestartet. Auch gespanne waren dabei. Neben den Lokalmatadoren kamen auch fahrer aus großbritannien, den usa und neuseeland und brausten mit ihren Nortons, Ducatis, Yamahas, und co. die strecke entlang. Als kleines schmankerl gab giacomo agostini, 15facher motorradweltmeister und statistisch wohl bester motorradrennfahrer aller zeiten, autogramme und drehte auf seiner unglaublich lauten mv agusta ein paar schnelle runden. Die atmosphäre war locker und es pochte niemand auf überzogene sicherheitsbestimmungen. So konnte jeder durch das fahrerlager spazieren und die betagten, aber sehr gepflegten bikes bestaunen. Alles in allem eine sehr gelungene veranstaltung. Am nachmittag, zurück auf dem zeltplatz, genehmigten wir uns ein paar leckereien vom grill und stießen mit den bereits gut angeheiterten nachbarn auf ihren schönen kontinent an.

o.k.

brumm brumm knatter knatter.

o.k.

o.k.

augustini. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

giacomo agostini. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

rennatmosphäre.

rennatmosphäre.

o.k.

moto guzzi.

zeilgerade: immer auf den ozean zuhalten.

zielgerade: immer auf den ozean zuhalten.

abends zum australian day. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

abends zum australia day. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

Abends machten wir uns auf zur pinguinparade. Für reni und mich war das ja nichts neues aber wir wollten meinen eltern das spektakel natürlich nicht vorenthalten. Wir reihten uns also zwischen den busladungen asiatischer schaulustiger ein und warteten gespannt auf die kleinen lustigen watschelnden gesellen. Im allerletzten licht der dämmerung, nach wahrscheinlich etwas mehr als einer stunde wartezeit, kamen sie dann auch am strand an. Zuerst die späher, dann die ihnen folgenden kleinen trupps. Zu putzig. Um nicht von einem blitzlichtgewitter und lauten jubelrufen empfangen und möglicherweise für immer von diesem ort verschreckt zu werden, forderte man uns auf, sitzen zu bleiben, sich ruhig zu verhalten und nicht zu fotografieren oder zu filmen. Trotz besseren wissens und der zahlreichen hinweisschilder wollte ich es dieses mal trotzdem wagen, natürlich ohne blitz, ein oder zwei gute schnappschüsse von den kleinen rackern zu machen. Natürlich gabs vom ranger direkt eins auf den deckel á la ’noch so’n ding und du fliegst hier raus!‘. ‚Thanks for disrespecting the penguins!‘ Oh mann. Da hätten wir mal besser das teuerste ticket gebucht. Da darf man natürlich fotos machen. Naja, ich hab mich etwas geärgert, reni hat gelacht und meine muddi konnte den aggressiven ton des herrn ’naturfreundes‘ gar nicht nachvollziehen. Auf dem rückweg zum parkplatz hatten wir dann noch einmal gelegenheit die ‚little penguins‘ entlang des boardwalks schnattern zu hören und aus wirklich nächster nähe zu sehen. Zu drollig! Trotzdem muss man sagen, das rund um die süßen tierchen ein riesen geschäft gemacht wird. Abstriche also für die übervermarktung..

verbotenes pinguinbild. hat sich richtig gelohnt.. .

verbotenes pinguinbild. hat sich richtig gelohnt.. .

das verbotene bild. reni versuchte ihr bestes mit picasa.

.. das gleiche bild. reni versuchte ihr bestes mit picasa.

 

27–31l01l2013

auf dem nach sydney.

zeltplatz auf dem weg nach sydney.

In den nächsten tagen wollten wir, mit ein paar zwischenstopps, mehr oder weniger zügig nach sydney. Ausläufer des zyklons, der unter anderem brisbane und bundaberg schwerste überschwemmungen bescherte, brachten auch uns reichlich regen. Das fahren wurde anstrengend und wir hielten nur, wenn es nötig war. Nach einem abendlichen lagerfeuer und einer feuchten nacht im zelt bei eden (Anm.d.Red.: schon in NSW), entschieden wir uns am folgenden tag, in jervis bay, für einen bungalow auf dem campingplatz, da der regen nicht nur nicht nach ließ, sondern nur noch schlimmer wurde. Es schüttete wie aus eimern. Bei dem wetter konnte uns auch niemand an einen der angeblichen topstrände australiens locken.

feuerchen am abend. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

feuerchen am abend. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

das begrüßungskomitee im lane cove np in sydney. rainbow lorikeets.

das begrüßungskomitee im lane cove np in sydney. rainbow lorikeets.

Pünktlich zu unserer ankunft in sydney besserte sich die lage jedoch. Wir bezogen einen schicken bungalow im lane cove national park, welcher sich nur 30 minuten außerhalb des stadtzentrums befindet. Unser empfangskomitee bestand aus einigen farbenfrohen rainbow lorikeets und diversen wasseragamen. Einer dieser kriechenden kollegen sonnte sich auf unserer terasse. Meine eltern fanden schnell einen namen für unser neues haustier: Lurchi 🙂 Nach einem ausgiebigen badenachmittag am freshwater beach im norden sydneys, kochten wir uns abends gemeinsam ein vorzügliches mahl. Damit konnten wir meinen eltern zum glück noch das bieten, wovon sie die ganze zeit geträumt hatten: sonne und meer.

am freshwaterbeach an der north shore sydneys. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

am freshwater beach an der north shore sydneys. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

abendmahl deluxe!!!

abendmahl deluxe!!!

einmal quer durch sydney mit dem roten doppeldeckercabriosightseeingbus. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

einmal quer durch sydney mit dem roten doppeldeckercabriosightseeingbus. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

Der folgende tag war ganz dem sightseeing gewidmet. Wir starteten mit einer runde quer durch das zentrum sydneys in einem dieser roten touristen- doppeldecker- cabriobusse mit farblich passenden wegwerfkopfhörern. Die einzigen beiden dinge, an die ich mich diesbezüglich erinnere sind der verrückte busfahrer und die schätzungsweise 18jährige deutsche, die uns die tickets für die tour verkauft hat. Soviel zum informationsgehalt dieser unternehmung.. Danach schlenderten wir durch das echt sehenswerte aquarium und die ‚altstadt‘, schrägstrich erste europäische siedlung sydneys namens ‚the rock‘, bis hin zum circular quay. Von dort aus ist es nur ein katzensprung bis zur harbour bridge und dem wohl bekanntesten bauwerk australiens. Dem opernhaus von sydney. Der vom dänen jørn utzon entworfene und 1973 fertiggestellte bau ist heute das wahrzeichen von sydney und australiens schlechthin. Wir wollten nicht nur ein paar fotos machen und einmal außen herum gehen. Deswegen sicherten wir uns schon einige tage davor tickets für eine aufführung an diesem abend. ‚La soiree‘, eine bunte mischung aus zirkus, burlesque und cabaret, fand in einem der kleineren räume statt. Die bühne war kreisrund, winzig (ca. 2,50m Ø) und genau in der mitte des raumes angeordnet. Wir saßen in der zweiten reihe. Die show war echt genial und ich glaube jeder im saal hat tränen gelacht. Mir fallen spontan ein: ein schwede, der sich durch einen tennisschläger ohne saiten zwängt; ein ca. 1,50m großer italienischer freddy mercury; ein typ im anzug, der in rollschuhen, auf einem pogostick springend, mit messern jongliert und versucht, nicht von der bühne zu fallen; eine frau, die mit gefühlten 100 hulahoopreifen tanzt; …und viele weitere mehr. Falls ihr mal irgendwo gelegenheit dazu habt, schaut es euch an! Es war einfach deluxe (reni würde sagen: spitzenklasse..)! Für unsere vierpersonenreisegruppe war das einfach ein krönender abschluss. Wir verbrachten den nächsten vormittag noch am überlaufenen bondi beach und verabschiedeten danach meine eltern, die noch zwei tage melbourne vor sich hatten. Tschüß meuder und knan! Es war wieder einmal sehr schön mit euch! Vielen Dank für all die erlebnisse und schönen erinnerungen! Wir hatten eine weitere nacht in lurchi’s bungalow und sollten dann unsere kleine rundreise durch new south wales antreten.

kings cross.

erster halt: im rotlichviertel kings cross.

am circular quay mit den zwei wahrzeichen sydneys der sydney habour bridge und dem opera house. bild bearbeitet von christoph schaarschmidt.

zweiter halt: am circular quay mit den zwei wahrzeichen sydneys der sydney habour bridge und dem opera house. bild bearbeitet von christoph schaarschmidt.

ein schnabeltier im aquarium von sydney.

3ter halt: ein schnabeltier im aquarium von sydney .

quallen.

quallen.

und ein kugelfisch.

und ein kugelfisch.

petra und reni im unterwassertunnel.

petra und reni im unterwassertunnel.

und zum schluß ein sägefisch.

und zum schluß ein sägefisch. hähä

und weiter gehts zum circuit quay. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

und weiter gehts zum circular quay. bild lieberweise gesponsert von petra und hubi.

einen lieben dank für die schönen tage!! liebstee grüße in die heimat.

einen lieben dank an die wunderbaren besucher!! liebstee grüße in die heimat.

auf wiedersehen sagen lurchi und co.

auf wiedersehen sagen lurchi und co.

Auf bald ihr banausen!

Euer Sascha und eure Reni

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5 Antworten to “wir bekommen besuch. die fünfte.”

  1. hubi 14. Dezember 2013 um 05:00 #

    …war alles in allem ’ne geniale zeit. gern denke ich an die grillabende, den jogger mit den grossen füssen, die freundlichen aussies, die genialen landschaften, die endlosen strände und strassen sowie die pulsierenden städte…vielleicht gibt es nochmal die chance? hubi

    • menschenausmoos 26. Dezember 2013 um 14:51 #

      uns hat es auch sehr gefallen. wieder ein land mehr auf der liste: ‚da müssen wir wohl nochmal hin‘..

  2. Laura 20. Dezember 2013 um 18:37 #

    lokalmatadoren haha 😀 der sägefisch sieht ultimativ freundlich aus. und ansonsten: oar ich will auch!

    • Laura 20. Dezember 2013 um 18:38 #

      und was ist mit der wanderung? die habt ihr irgendwie verschwiegen!

      • menschenausmoos 23. Dezember 2013 um 01:03 #

        der saschi wollte die beiden einträge schreiben und hat dann einfach mit dem angefangen.. anstatt mit der wanderung.. da ich aber mit leichter besorgnis bemerkt habe, dass wir uns vielleicht bald ein jahr überrunden,.. tja da hab ichs dann einfach hochgestellt. ein jahr überrunden.. scheiße kous wie konnte das passieren?

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